TanzOffensive 2019 ***vorbei***

Die TanzOFFensive geht in die nächste Runde. Vom 1. Februar bis 2. März 2019 präsentieren Peter und Wolfgang A. Piontek von der EISFABRIK insgesamt sieben deutsche und internationale Compagnien.

Style Hannover Tanzoffensive 01 - TanzOffensive 2019 ***vorbei***
© CocoonDance VIS MOTRIX – Foto: Klaus Fröhlich

Wieder dabei sind die Cooperativa Maura Morales, Cocoon Dance und die Esklan Arts Factory, erstmals in Hannover zu sehen Particia Carolin Mai aus Hamburg und das Schweizer TrioHuber / Chollet / Steijn. Es gibt an zwei Tagen die Möglichkeit, die auf dem Best OFF Festival 2018 preisgekrönte Produktion „welcome to the comfort zone“ von Christian Weiss /xweiss noch einmal zu erleben. Und Barbara Fuchs zeigt ein „Tanzkonzert“ für Schaulustige von 1 bis 99 Jahren. Das Bühnenprogramm wird ergänzt durch Workshops, in denen die Choreograph*innen für alle Tanzenden Einführungen in ihre Arbeitsweise geben. Und das Kino Lodderbast zeigt jeweils dienstags ausgewählte Tanzfilme.

Patricia Carolin Mai – BALAGAN BODY – Fr./Sa, 1./2. Februar – 20 Uhr
„Was würdest Du machen, wenn dir 60 Sekunden bleiben, um Dich in Sicherheit zu bringen?“ Diese Frage stellt Patricia Carolin Mai ihrer deutsch-israelischen Tanzproduktion und Versuchsanordnung voran. Was würdest Du machen? Rennen? Innehalten? Liegen bleiben?

Style Hannover Tanzoffensive 02 - TanzOffensive 2019 ***vorbei***
A BALAGAN BODY – Patricia Carolin Mai – Foto: Thies Raetzke

Basierend auf einer mehrwöchigen Recherchereise in Israel und Gesprächen mit Betroffenen im Ausnahmezustand, kreiert Mai eine dreiteilige Tanz-Reihe. Mai liefert keine klaren Antworten, sondern energetische und kraftvolle Bewegungsbilder. Mit dem israelischen Tänzer Eyal Bromberg begibt sie sich in eine interkulturelle Versuchsanordnung. In einem Duett treten die beiden in einen physischen Dialog und setzen sich dabei mit ihrem BALAGAN BODY, ihrem Chaoskörper auseinander: Zusammen mit den Musikern Benjamin Kövener und Samuel Penderbayne bilden sie auf der Bühne einen fragilen Organismus, der zwischen Sicherheit und Panik oszilliert. Eine Auseinandersetzung, bei der auch Ästhetiken und Tanztraditionen aufeinanderprallen.

So./Mo., 10./11. Februar – So. 15 Uhr, Mo. 10 Uhr – Barbara Fuchs – PAPIERSTÜCK
Ein Tanzkonzert für Schaulustige von 1 bis 99 Jahren
Es knistert und raschelt, lässt sich falten, zerknüllen und zerreißen, es ist biegsam, formbar und kann auch schneiden. Es gibt es in vielen Farben, Größen und Stärken. Meist wird darauf geschrieben und gedruckt, gern auch gemalt oder gebastelt: Papier.

Style Hannover Tanzoffensive 03 - TanzOffensive 2019 ***vorbei***
Piece of paper © MEYER

Die Kölner Choreografin Barbara Fuchs wagt sich mit der Tänzerin Sonia Mota und dem Komponisten Jörg Ritzenhoff in den Papier-Dschungel. Mit Hilfe von Papier machen sie Veränderungen, Fremdeinflüsse und zeitliche Abläufe sichtbar: Papier „merkt“ sich jede Falten, jeden Riss und jeden Schnitt. Und genau wie sich in Papier Spuren und äußere Einflüsse eingravieren, schreiben sich in unsere Körper Erlebnisse und Erfahrungen – durch Narben, Macken, Falten. Kaum jemand kann diesen erinnernden Körper besser verkörpern als Sonia Mota, die in diesem Jahr 70 Jahre alt wird, sie ist eine „Archivarin“ der Bewegungen und des Tanzes. Gemeinsam mit dem Musiker Jörg Ritzenhoff  durchstreift sie den Papierdschungel und sie erzählen mit live Sound und Bewegungen ihre Erlebnisse und Geschichten.

Fr./Sa., 15./16. Februar – UBER / CHOLLET / STEIJN – Holding it all together: Act 4 – myself & other(s)

Zwei Menschen erzählen, scheinbar ganz privat, wie sie einander auf einer Party kennen gelernt und wie sie miteinander gearbeitet haben – eine mit, einer ohne Plan – und was dabei herausgekommen ist. Der holländische Performer Robert Steijn mit Hang zum Schamanismus und die Tänzerin Géraldine Chollet aus Lausanne schenken einander einen Song, einen Tanz und scheuen weder die ganz grossen Gefühle noch die körperliche Blöße.

Style Hannover Tanzoffensive 04 - TanzOffensive 2019 ***vorbei***
Uber Chollet Steijn – Foto: Nelly Rodriguez

„So ironisch gebrochen die Kommentare auch sind und obwohl mit Understatement gespielt wird, erstaunt – und berührt – die zur Schau gestellte Emotionalität. Während Steijn einen mexikanischen Schlangentanz mit zwei Dolchen präsentiert, steigert sich Chollets von Kühen inspiriertes Solo zu einer solchen Expressivität, dass man meint, Mary Wigman, Rudolf von Laban und den Monte Verità vor sich zu haben.” (Der Landbote, Winterthur) «holding it together» ist eine Kollaborations – und Performance – Serie, an deren Ausgangspunkt der Wunsch nach einer Praxis und Ästhetik des Austausches steht. Dafür hat die Schweizer Choreographin und Tänzerin Jessica Huber von drei Jahre lang immer wieder Künstlerinnen und Künstler eingeladen, um in unterschiedlichen Konstellationen mit ihnen an der Frage zu arbeiten, wie wir mit der Dunkelheit und dem Unbekannten und mit unserer Umgebung in Verbindung treten und stehen.


Das Programm im Überblick:

  • Freitag/Samstag, 1./2. Februar, 20 Uhr – Patricia Carolin Mai – BALAGAN BODY
  • Freitag/Samstag, 8./9. Februar, 20 Uhr – Cocoon Dance -VIS MOTRIX
  • Sonntag/Montag, 10./11. Februar 15/10 Uhr – tanzfuchs – PRODUKTION PAPIERSTÜCK
  • Freitag/Samstag, 15./16. Februar – 20 Uhr – Huber/Chollet/Steijn – HOLDING IT ALL TOGETHER : Act 4 – myself&other(s)
  • Freitag/Samstag, 22./23. Februar – Cooperative Maura Morales – PHOBOS
  • Samstag, 23. Februar, 10 – 19 Uhr und Sonntag und 24. Februar, 11 – 20 Uhr- Christian Weiss / xweiss – WELCOME TO THE COMFORT ZONE
  • Freitag/Samstag, 1./2. März, 20 Uhr – Esklan Arts Factory -THE FRAGILE MAN – anschießend Party

Eisfabrik
Seilerstraße 15 F
30171 Hannover
Tel.: 0511 – 28 34 59 0

info@eisfabrik.com
www.eisfabrik.com


 

Karen Baumhöver-Wegener
Karen Baumhöver-Wegener

Ich begeistere mich für Kultur & Kunst, bin gerne mit dem Rad unterwegs und liebe es Neues zu entdecken und fotografisch festzuhalten. Als Ina mich dann ansprach, ob ich im Verein beim Blog STYLE Hannover nicht mitmachen wollte war ich schnell entschlossen und sagte zu. Als schaffende Künstlerin und Ausstellungskuratorin weiß ich sehr wohl, wie wichtig es ist mehr Öffentlichkeit für Kultur zu schaffen.

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