Puppen, Raupen, Schmetterlinge und – was dann …? *** vorbei ***

„Gaukler der Tropen“: Im Tropenhaus des Berggartens ist Schmetterlingsalarm – ein furioser Auftakt ins Fotojahr 2018. Die Ausstellung mit lebenden Faltern  widmet sich exotischen Schmetterlingsarten bis zum 18. März. Danach beginnt die „Draußensaiso“, die für Naturliebhaber und Hobbyfotografen vielseitige Motive sowohl im Berggarten als auch in den Herrenhäuser Gärten bereit hält. Übrigens: Für 25 Euro besteht hier die Möglichkeit, die Fotosaison mit einer Jahreskarte um 364 Tage zu verlängern …

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Verschiedene Falterarten aus Mexiko und Indonesien zu Gast in Berggarten.

In tropischer Wärme und mit gelegentlichen „Regentropfen“ kann der interessierte Besucher noch bis zum 18. März das bunte Leben von rund 1.000 Tagfaltern erleben. Das Tropenhaus beherbergt zur Zeit 60 verschiedene Arten, ein Highlight ist der Himmelsfalter (Morpho peleides), der seine blau schillernden Flügelinnenseiten nur im Flug zeigt. Nach der Landung sind diese in braunen Erdtönen hervorragend getarnt.

Viele Besucher haben sich  schon auf den Weg gemacht – oftmals ausgestattet mit einer  professionellen Kameraausstattung oder einfach mit dem Smartphone, um die filigranen Exoten im Bild festzuhalten. Besonders beliebt sind die flatterhaften Insekten, wenn sie sich eine kurze Pause auf einer Blüte oder einem Blatt gönnen und die Sonne sie ins rechte Licht rückt. Kleine Menschengruppen tummeln sich dann um das Objekt der Begierde und jeder bekommt die Chance seinen „Schuss“ zu machen.

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Pause beim „Zebrafalter“ aus Equador.

Etwas leichter haben es die Schmetterlingsfans mit den vor Ort geschlüpften Raupen, wenn sie diese auf den Blättern einiger spezieller Futterpflanzen gefunden haben. Die intensive grüne Farbe der Tiere, die im frischen Grün der Blätter schwer auszumachen ist, schützen die Raupe in der Natur vor Fressfeinden. Ein Zucken der Larve auf einer der mit verschiedenen Puppenarten gespickten zwei großen Schautafeln, verrät dem Geduldigen – hier passiert gleich etwas: Die Metamorphose von der Puppe zum Schmetterling ist im vollen Gang. Mit ein bisschen Glück hat man sich im rechten Moment eingefunden – und nur kurze Zeit später hängt der frisch geschlüpfte Schmetterling unterhalb seiner leeren Hülle, entfaltet nach und nach die Flügel und erholt sich erst einmal von der vorangegangenen Prozedur.

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Die Metamorphose von der Raupe zur Puppe zum Schmetterling.

Es gibt auch einen Alternativvorschlag für Menschen, denen das „große Flattern“ im Tropenhaus unangenehm ist und die sich dem Thema lieber künstlerisch zuwenden wollen: Bei einem Kurztrip nach Lübeck können bis zum 24. März – während der Jahresschau Lübecker Künstlerinnen und Künstler – im St. Annen Museum auch zwei „Insektenbeiträge“, die nicht krabbeln, betrachtet werden.

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Von li. im Uhrzeigersinn: „Insektenseelen“- Ute Lübbe und „Entkommen“ von Ingrid Mohr, gesehen im St. Annen Museum in Lübeck.

Berggarten / Tropenhaus
Herrenhäuser Strasse 4
30419 Hannover

Telefon: 0511 168 34 000
www.hannover.de/Herrenhäuser-Gärten/Berggarten


ÖFFNUNGSZEITEN:

  • 26. Januar – 18. März 2018
  • täglich geöffnet: Januar: 9 bis 16.30 Uhr
  • Februar: 9 bis 17 Uhr
  • März: 9 bis 17.30 Uhr

Eintrittspreise:
Kombikarte Großer Garten/Berggarten – 3,50 Euro
ermäßigt* / Jugendl. 12-17 Jahre               – 1,50 Euro
Kinder bis 12 Jahre                                      –  frei

Bei der Vorlage von Ermäßigungsausweisen gibt es diverse Vergünstigungen.
Oder gleich das Dauerpaket? Die Jahreskarte für die Herrenhäuser Gärten und den Bergarten gibt es schon für 25 €. Beim ersten Gartenbesuch wird die persönliche Jahreskarte erstellt und gilt dann für weitere 364 Tage. Das Motto von Direktor Ronald Clark bei der Anpreisung der Jahreskarte als Geschenk für Freunde lautet: „Macht nicht dick, staubt nicht ein und Blumen für ein ganzes Jahr“.


 

Karen Baumhöver-Wegener
Karen Baumhöver-Wegener

Ich begeistere mich für Kultur & Kunst, bin gerne mit dem Rad unterwegs und liebe es Neues zu entdecken und fotografisch festzuhalten. Als Ina mich dann ansprach, ob ich im Verein beim Blog STYLE Hannover nicht mitmachen wollte war ich schnell entschlossen und sagte zu. Als schaffende Künstlerin und Ausstellungskuratorin weiß ich sehr wohl, wie wichtig es ist mehr Öffentlichkeit für Kultur zu schaffen.

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