Auf dem ROTEN FADEN durch Hannover

Ob Hannoveraner mit Leib und Seele oder nur zu Besuch in der Niedersachsenmetropole: Wer einmal mit offenen Augen durch Hannovers Innenstadt gehen möchte, sich etwa zwei bis drei Stunden Zeit nimmt und Lust darauf hat, Hannover auf eigene Faust zu entdecken, der sollte den ROTEN FADEN ablaufen. Auch für viele Hannoveraner mal eine Idee, sollte jeder mal gemacht haben. Denn Hannover hat Einiges zu entdecken.

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Der ROTE FADEN zieht sich auf einer Länge von 4.2 Kilometern durch Hannover und führt an 36 Sehenswürdigkeiten zum Thema Geschichte und Architektur in der City und Umgebung vorbei. Wie oft passiert man diese Sehenswürdigkeiten, ohne ihnen Beachtung zu schenken? Unser Tipp: Der leuchtend roten Linie auf dem Straßenpflaster folgen und eine Menge Neues entdecken.

Gewappnet mit der INFO Broschüre  zum ROTEN FADEN

Wer nun noch die informative Hannover Broschüre (für drei Euro beim Touristen-Büro Hannover hier zu bestellen) unterm Arm hat, der ist gewappnet. Übrigens: Es wird auch eine App angeboten, die man sich kostenpflichtig runterladen könnte, diese soll allerdings nicht sehr gut sein.

Der Verlauf des Roten Fadens ist durchgehend barrierefrei.

Kleiner Überblick zum ROTEN FADEN:

Der rote Faden wurde 1970 zum ersten Hannoverschen Altstadtfest angelegt und entstand im Rahmen  einer Werbekampagne. Die Route leitet Touristen, Neuankömmlinge aber auch Hannoveraner zu den Sehenswürdigkeiten Hannovers.

Sie beginnt am Ernst-August-Platz an der Touristen-Information gegenüber dem Hauptbahnhof und endet nach 36 Sehenswürdigkeiten wieder an fast gleicher Stelle, am Ernst-August-Denkmal am Hauptbahnhof. Man passiert dabei nicht nur die Georgstraße und die Oper, den Aegiedientorplatz, das neue und das alte Rathaus, sondern wird auch etwas weiter geführt – über die Schlossbrücke am Leineschloß, entlang Am Hohen Ufer (Beginenturm) und vorbei an den Nanas von Niki de Saint Phalle. Der Rückweg führt durch die Altstadt, vorbei an der Marktkirche und direkt über den Kröpcke, mitten durch die betriebsame City, wo die Tour „unterm Schwanz“ des Pferdes von Ernst-August (übrigens neben der Kröpcke-Uhr DER Treffpunkt in Hannover) schließlich endet. Wer sich dann belohnen möchte, kann am Bahnhof im Colosseum das stadtbekannte Eis verzehren und den Tag voller Eindrücke Revue passieren lassen.

Übrigens: Die Markierung wird jährlich zur Erhaltung mit knapp 70 Litern Farbe nachgezogen! Je nach Saison ist der wegweisende Faden also frischer – oder weniger frisch 🙂 – also genau hingucken!

Mit diesen Impressionen von unserem schönen Hannover möchten wir auch alt eingesessenen Hannoveranern Appetit auf diesen Spaziergang machen – viel Vergnügen.

 

Janina Kremers
Janina Kremers

Im Rahmen meines Kommunikations-Studiums an der Fachhochschule des Mittelstands lernte ich das Blogprojekt „STYLE Hannover“ kennen. Nun bin ich eine ehemalige FHM-Urbanistin, der Idee eines Blogs für Hannover bin ich aber weiterhin fest verbunden. Es ist toll, Vielfältiges rund um den Lifestyle Hannovers auf dieser Plattform zu sammeln und mit anderen zu teilen.

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