Keller III – hide & seek – bis 27. April 2019

Die Ausstellung „hide & seek“ vom 13. April bis 27. April 2019 zeigt Skizzenhaftes bis fein Ausgearbeitetes, Angedachtes, Überdachtes und Zuendegedachtes, schnell Gemaltes ebenso wie gewissenhaft Gezeichnetes. Sie offenbart einige bisher gut behütete Gedanken und vor der Öffentlichkeit bis dato verborgene Ansätze und Anfänge sowie vollendete Ergebnisse dieser geistigen, handwerklichen und künstlerischen Prozesse.

Über die Künstler:

Momoh ist Künstler aus Hildesheim und derzeit an der dortigen FH Student mit Schwerpunkt auf Illustration und Fotografie. Unter dem Titel „To Dope to Die“ zeigt er mit Tinte gefertigte Handzeichnungen, welche sich illustrativ mit den Helden seiner Jugend, dem Ende der Cartoonzeit und der Frage befassen, ob und inwiefern man sich von Jugendfreuden verabschieden muss. Hierbei portraitiert er u.a. in filigranen, verspielten und detailreichen Zeichnungen bekannte Disney-Character in nahezu dystopischem Stil, die sowohl sympathisch vertraut als auch verstörend befremdlich inszeniert sind.

Unbenannt e1554728070473 - Keller III - hide & seek - bis 27. April 2019

ZVGVLVKSY kann der Anything-goes Bewegung zugeordnet werden und arbeitet in einem Multiversum aus Malerei, Grafitti, Vandalism, digital art, Musik und Performance. Oft geht es in seinen Bildern wild und farbenfroh zu. Durchschnitten wird sein Werk von klaren, schwarzen an Kalligraphie angelehnte Balken und Linien, die einen festen Bildpunkt im Gewirr der größtenteils abstrakten Malerei bilden. Auch in dieser Ausstellung kann neben Einblicken in Skizzenbücher und Entwürfen mit schnell und großzügig gearbeiteten, frischen Werken gerechnet werden, die kalligraphische und zeichnerische Elemente als wiederkehrende Signatur führen.

Alexander Mick arbeitet vorwiegend zeichnerisch und bewegt sich stets im Bereich der Druckgrafik. In dieser Austellung zeigt er erstmals ein Sammelsurium jener Zeichnungen und Grafiken, aber auch Druckstöcke und Radierplatten, die für ihn bisher als „Verworfen“ oder in eine „Warteschlange“ zurückgestellt galten. Arbeiten, die sonst niemand zu Gesicht kriegen sollte/ könnte/ würde. Seiner aktuellen Serie „Volgafuturismus“ entspringend, finden ebenfalls kleinformatige Collagen und Schriftstücke ihren Platz in dem privaten Einblick, den er dem Betrachter gewährt.


Galerie „Keller III“
Weidendamm 28
30167 Hannover


ÖFFNUNGSZEITEN

  • Donnerstag – Sonntag von 17 bis 20 Uhr

 

Murat Kaya
Murat Kaya

ICH WOHNE ZWAR ERST SEIT EINIGEN JAHREN IN HANNOVER, HABE MICH ABER SOFORT IN DIE STADT VERLIEBT. DIREKT AM ERSTEN TAG HABE ICH GEFÜHLT HUNDERTE EINZIGARTIGKEITEN ENTDECKEN KÖNNEN. ICH MACHE EINE KAUFMÄNNISCHE AUSBILDUNG IN ANWENDUNGSENTWICKLUNG UND DER BLOG STYLE HANNOVER IST PERFEKT FÜR MICH UM HANNOVER NOCH NÄHER KENNEN ZU LERNEN. ZUDEM KANN ICH SO ANDEREN MEIN HANNOVER ZEIGEN.