GEDOK – „o-ton – terra incognita“ – bis 31. Oktober 2021

Die Ausstellung „o-ton – terra incognita“ mit den Künstlerinnen Eva Bellack, Barbara Diabo, Angelika Dors, Gisela Gührs und Silke Jüngst findet vom 23. Mai bis zum 31. Oktober 2021 in den 5 Glashäusern auf der Inselfestung Wilhelmstein im
Steinhuder Meer statt 

Alle Jahre wieder zur Maienzeit beziehen Künstlerinnen der GEDOK
NiedersachsenHannover e.V. ihre „Sommerresidenz“: die 5 klassischen Gewächshäuser auf der Inselfestung Wilhelmstein. Stets eine besondere künstlerische Herausforderung und eine wunderbare Ergänzung zum „Stammhaus“ der Gemeinschaft, dem kleinen, aber feinen, GEDOK-GalerieSalon in der Lola-Fischel-Straße 20, 30173 Hannover.

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„o-ton“ lautet das Leitthema für 2021 und speziell für die Präsentation auf Wilhelmstein –
mit Bezug auf diesen ungewöhnlichen Ort, der ausschließlich per Boot zu erreichen ist und so in gewisser Weise jedes Mal „erobert“ werden muss, und den Mythos, der oft mit Inseln und ihrer Isolation verbunden wird – wurde es durch den Begriff „terra incognita“
ergänzt/konkretisiert. Gemeint ist das „unbekannte Land“, das noch nicht erkundet und
kartografisch erfasst wurde, aber es gilt auch im weitesten Sinne für alle unerforschten
Bereiche der Realität, für jedwede Form von Neuland.

Aus den Bewerbungen hat die Jury, die sich aus GEDOKIANERINNEN der Angewandten
und Bildenden Kunst zusammensetzt, folgende Teilnehmerinnen und ihre Arbeiten
ausgesucht:
Eva Bellack mit „Zwischen Kaleidoskop und Lebenswolke“
Barbara Diabo mit „Der Raum Zwischen ‚nicht mehr und noch nicht“
Angelika Dors mit „Under Cover“
Gisela Gührs mit „Ins gelobte Land“
Silke Jüngst mit „binary“

Das Motiv auf der Einladungskarte – und auf dem Banner vor Ort – zeigt einen Ausschnitt
der Arbeit von Gisela Gührs, die sich mit dem politisch-aktuellen – immer noch ungelösten und menschlich-tragischen – Thema von Flüchtlingen beschäftigt und den Titel „Ins gelobte Land“ trägt.

Dazu Katja Plaehn, Künstlerin und Kunstvermittlerin, die für diese Ausstellung die Texte
geschrieben hat, Zitatauszüge: „Mit der geflügelten biblischen Verheißung vom „Gelobten
Land“ erblicken wir das kleine Schlauchboot als Fluchtvehikel, dessen Goldpatina indes den flirrenden Reiz vermeintlichen Goldes beschwört. […] Das Environment der Objektkünstlerin geht noch einen erheblichen Schritt weiter in die Unmissverständlichkeit, wenn die Bilder unzählig gestrandeter und ertrunkener Flüchtlinge in diesem kleinen Boot zum Einzelschicksal werden und Gisela Gührs uns den tiefen Widerspruch von Wunsch und Wirklichkeit entgegenstellt. […] Das Gold der Rettungsfolie wiegt so schwer, dass das Boot sein Ufer nicht verlassen kann. Die Tragik dieses Momentes entspricht der Erkenntnis ihrer politischen Unlösbarkeit und wirkt wie ein Erinnerungsstück an eine Gegenwart, dessen Zukunft ungewiss scheint. Ein „o-ton“, der noch lange nachhallen wird“.

Auch die anderen 4 Künstlerinnen haben sich intensiv und kritisch mit dem Leitthema
auseinandergesetzt und antworten – beziehungsweise hinterfragen es – auf ihre Weise und mit ihren künstlerischen Ausdrucksmitteln und „Werkzeugen“. Alle zeichnen sich durch Offenheit und Experimentierfreudigkeit aus, mit der Bereitschaft, sich auf den Ausstellungsort und das vorgegebene Motto einzulassen und es auszuloten. Diese Fähigkeiten und Qualität spiegeln sich in den Ergebnissen wider, daher ist jedes Gewächshaus ein Unikat, ein eigenes Universum, ein gläserner Schaukasten.

Eva Bellack und Angelika Dors richten ihren fragenden und forschenden Blick auf die
innere „terra incognita“ – die „weißen Flecken“, die in jedem Menschen verborgen und
noch unentdeckt sind, Silke Jüngst setzt sich mit der analogen und digitalen Parallelwelt
auseinander, mit Verschlüsselungen und daher nur für „Eingeweihte“ verständlichen
Botschaften, Barbara Diabo widmet sich den „Zwischenräumen“, dem unbekannten Land
der Unsicherheiten, die Übergangssituationen ausmachen und prägen, und den damit
verbundenen intensiven Erfahrungen, die wir alle schon erlebt haben.


GEDOK Niedersachsen Hannover e.V.
Lola-Fischel-Straße 20
30173 Hannover

Tel.: 0511/13 14 04

info@gedok-niedersachsenhannover.de
www.gedok-niedersachsenhannover.de


ÖFFNUNGSZEITEN:

  • Mittwoch: 15 bis 18 Uhr
  • Samstag & Sonntag: 14 bis 17 Uhr

 

Dema

Im Rahmen meines Praktikums an der Dr. Buhmann Schule lernte ich „Style Hannover“ kennen und habe mich direkt verliebt. Allein die Möglichkeit viel Interessantes in Hannover kennen zu lernen, über die Locals zu berichten und sie in der Sichtbarkeit zu unterstützen ist beeindruckend. Ich interessiere mich sehr für andere Menschen und Neues und bin sehr offenherzig. Außerdem begeistere ich mich für Fashion und gesunde Ernährung.

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