JETZT SIND KREATIVE & SCHNELLE LÖSUNGEN GEFRAGT!

FREIBERUFLER*INNEN UND KLEINE UNTERNEHMEN STEHEN VOR EXISTENTIELLEN PROBLEMEN – UND NUTZEN DIE KRISE FÜR NEUE IDEEN

*** Pressemitteilung vom kreHtiv Netzwerk – HANNOVER, 17.03.20 ***

Die Verbreitung des Virus Covid-19 stellt insbesondere die Kultur- und Kreativwirtschaft vor existentielle Probleme. Die Maßnahmen, die durch die Politik zur Eindämmung des Virus ergriffen worden sind, treffen die Branche in besonderem Maße und es können bereits jetzt finanzielle Auswirkungen der Krise festgestellt werden. Gerade die ersatzlose Absage beziehungsweise langfristige Verschiebung von Messen, Veranstaltungen und Märkten sowie die massive Planungsunsicherheit, treffen die Akteur*innen der Branche besonders hart.

„Zehntausende freiberufliche Kreative stehen vor dem potenziellen Aus – die Situation ist für viele existenzbedrohend! Es gilt nun, schnell zu handeln und entsprechende Maßnahmen umzusetzen“, so Tobias Lüttig, Vorstandsvorsitzender des kreHtiv Netzwerks und selbstständiger Musikproduzent und Kommunikationsmanager.

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Der Musikproduzent Tobias Lüttig nutzt Streamingplattformen für ein Online-Konzert (Foto@kreHtiv)

HANNOVERS KREATIVE SIND BEREITS AKTIV

Die Kultur- und Kreativszene der Region verharrt allerdings nicht in Schockstarre, sondern schöpft ihre Potenziale aus, um die Krise gut zu überstehen. Agile Arbeitsweisen und neue Blickwinkel auf Probleme sind schon immer Teil von ihr und so haben die Kreativen der Stadt schnell ihre Möglichkeiten genutzt, sich neu aufzustellen. Die meisten Agenturen arbeiten schon aus dem Home-Office, Meetings werden in den digitalen Raum verlegt, etliche digitale Dienste bieten kostenfreie Lösungen an. Das was vorher teilweise als neue Art des Arbeitens belächelt wurde, wird plötzlich für sehr viele Unternehmen zur Notwendigkeit. Von dem Wissen, das in der Kultur- und Kreativwirtschaft schon lange genutzt wird, können andere Wirtschaftsbranchen nun profitieren.

Style Hannover KreHtiv Logo neu 1 300x104 - JETZT SIND KREATIVE & SCHNELLE LÖSUNGEN GEFRAGT!Das kreHtiv Netzwerk …

… versteht sich dabei als Mittler- und Informationsplattform zwischen und für die verschiedenen Branchen. Es bietet Hilfestellungen und Beratung für Unternehmen und Freischaffende an, die sich durch die Krise in ihrer Existenz gefährdet sehen. Dafür ist die Geschäftsstelle des Netzwerks wie gewohnt telefonisch und online erreichbar. Einen kleinen, aber sofort wirksamen Beitrag leistet das Netzwerk auch dadurch, dass die Mitgliedsbeiträge ausgesetzt werden, bis sich die Lage wieder entspannt hat.

„Mehr als je zuvor gilt es jetzt gute Ideen sichtbar zu machen, gemeinsam voranzutreiben und mit kreativen Methoden Lösungsansätze zu finden, mit dieser für alle schwierigen Situation umzugehen – das geht natürlich auch im virtuellen Raum“, so Christine Preitauer, Geschäftsführerin des kreHtiv Netzwerks. Mit der offenen Facebook-Gruppe „Kultur- & Kreativwirtschaft Region Hannover“ macht das Netzwerk einen ersten Aufschlag.

Die Kreativen bieten ihre Leistungen auf ganz neuen Wegen

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Der Designer Matthias Lauche nutzt das Beratungsangebot von kreHtiv im Videochat mit Geschäftsführerin Christine Preitauer (Foto@kreHtiv)
  1. Die Sängerin TINATIN nimmt gemeinsam mit ihrer Band an einem Digitalen Konzertabend im Sam Nok teil, das über Streaming übertragen wird.
  2. Monkeys-Chef Ferry prüft gerade die Möglichkeiten eines „Disco-Streams“ am Wochenende live aus dem Club. Eine gelungene Abwechslung zu einer Zeit, in der alle Veranstaltungen abgesagt werden müssen.
  3. Auch die Akteur*innen der Modeszene der Stadt haben erste Ideen, wie sie ihre Fähigkeiten am besten nutzen können. Vanessa Meyer und Ercan Carikci, die in Linden die Boutique “House of Camey” betreiben, mussten diese aufgrund der neusten Entwicklung vorübergehend schließen. Sie nutzen jetzt aber die Zeit, um mit Kreativen jeglicher Art Konzepte zu erarbeiten, wie sie ihre Leistungen auch digital zur Verfügung stellen können. Über Video- oder Streamingformate könnte so beispielsweise trotzdem ein Gesangscoaching stattfinden.
  4. Die Modedesignerin Alexandra Weber (Alextravagant) wirbt derweil für eine Nachbarschaftshilfe im eigenen Haus. Jeder kann ihrem Beispiel folgen und sich im eigenen Umfeld vernetzen und untereinander helfen.
  5. Für die Kinder, die momentan zuhause bleiben müssen, bietet der Künstler Tommi Baake eine ganze Reihe selbst produzierter, spannender Bücher und Hörspiele an, die online bestellt oder gestreamt werden können.
  6. Der Hochschulprofessor Gunnar Spellmeyer arbeitet bereits an Onlineworkshops, bei denen sich Studierende des Masterstudiengangs Design & Medien mit externen Teilnehmer*innen über Themen wie z.B. Design Thinking austauschen können.

Generell wird der digitale Raum in der nächsten Zeit für viele noch wichtiger werden: Formate wie „Digitales Feierabendbier“, gestreamte Live-Sessions und vieles mehr verlagern unser soziales und kulturelles Miteinander ins Digitale – und schützen dabei gleichzeitig vor zu großer Isolation.

Natürlich können dies alles nur kleine Beiträge dafür sein, die Corona-Krise gut zu überstehen, allerdings zeigt die Motivation der Branche, dass man sie und ihre Akteur*innen schützen muss. Neben Aufrufen, die Tickets für abgesagte Veranstaltungen nicht zurückzugeben, um die Veranstalter und Künstler*innen zu entlasten, gibt es auch Petitionen, die ganz konkret eine staatliche Unterstützung der Kultur-und Kreativschaffenden fordern.

Der Appell des kreHtiv Netzwerks als Vertretung der Branche ist klar: „Die Kultur-und Kreativszene der Region Hannover leistet einen wichtigen Anteil für unser Leben hier. Sie macht Hannover vielfältiger, bunter und liebenswerter. Sie zu unterstützen und durch diese Zeit zu bringen, ist daher kein Luxus – sondern gesellschaftlich notwendig!“


*** Wir halten Euch hauptsächlich auf Facebook und Instagram darüber informiert, was unsere Kreativen aus Hannover auf die Beine stellen – LG Eure Ina von STYLE Hannover e.V.

Ina
Ina

Ich komme aus Berlin, lebte in New York und Paris und landete der Liebe wegen in Hannover. Anfangs schien mir Hannover klein und langweilig – vielleicht sogar etwas dröge. Nach 25 Jahren weiß ich: Hannover ist eine Stadt voller Lebensqualität und Vielfalt! Und darüber wollen wir berichten, auf unserem Hannover-Blog „STYLE Hannover“. GROSSARTIG, dass sich begeisterte Mitwirkende fanden!

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