Hannover App: hanno.guide – Stadttouren kostenlos

Hannover kostenlos auf digitalen Stadttouren entdecken

Mit der Hannover App hanno.guide bringt die Landeshauptstadt Hannover ein SmartCity-Modellprojekt an den Start. Hier wird Stadtgeschichte vor Ort mit kostenlosen digitalen Stadttouren erlebbar gemacht und eröffnet allen an Geschichte interessierten Hannoveraner*innen und Tourist*innen eine neue, kostenlose Möglichkeit die Landeshauptstadt kennenzulernen.

Die App wurde vom Historischen Museum Hannover (HMH) initiiert, das aufgrund der Schließzeit ein digitales Format entwickeln wollte, mit dem Geschichte im Stadtraum erlebbar wird – ein Museum in der Hosentasche.

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Fünf Touren zum Auftakt in der App

Zum Auftakt sind folgende Touren abrufbar, ... aber es sollen viele weitere kommen:

  • Ein Altstadt-Rundgang mit sieben Stationen (HMH)
  • Hannovers verschwundene Geschichten – entlang der Leine (HMH)
  • Alles Neu! Hannover 1965 – 1975 (HMH)
  • Audiospaziergang „Maschsee – Geschichte weiterdenken“ (ZeitZentrum)
  • Der „Rote Faden“ – alle 36 Stationen des Rundgangs
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Open-Source-Software – Modellprojekt steht allen Kommunen und Kultureinrichtungen in Deutschland offen. Alle entwickelten Software-Lösungen werden als Open-Source (freie Software) auf der Plattform  zur Verfügung gestellt, um Kollaborationen zu ermöglichen.

Dazu Inga Samii, Fachbereichsleiterin Kultur: „Wir haben hier eine unabhängige digitale Infrastruktur für nicht-kommerzielle Anbieter*innen im Kulturbereich entwickelt. Andere Kommunen oder freie, nicht-kommerzielle Akteur*innen, wie zum Beispiel Kultureinrichtungen, können den Quell-Code nutzen und weiterentwickeln und werden zum Beispiel über das Smart.City-Netzwerk, das Netzwerk des Deutschen Städtebunds oder Netzwerke vor Ort etwa im Museumsbereich oder der freien Szene informiert. Bereits jetzt ist das Interesse groß. Durch die Kooperation mit der HMTG (Hannover Marketing und Tourismus Gesellschaft) ist zudem für die Player vor Ort gleich eine Vermarktung möglich.“

Ausblick

Erweiterungen und inklusive Inhalte wie weitere Touren sind aktuell in Planung. Zum Beispiel Touren zu Themen wie Mediengeschichte und Kino- und Clubkultur, Orte der Queeren Geschichte Hannovers, Literarisches Hannover, Orte der (post)kolonialen Geschichte oder Straßenkunst für Kinder. Ebenfalls werden künftig Funktionen und Erweiterungen hinzugefügt, wie inklusive Inhalte, zum Beispiel Übersetzungen in Deutsche Gebärdensprache und Leichte Sprache und Module mit 3D-Modellen etwa vom Neuen Rathaus oder der Aegidienkirche welche neue spannende Ansichten eröffnen. Perspektivisch werden auch interaktive Rätseltouren entwickelt, die besonders für Familien einen schönen und spaßigen Ausgleich mit dem Kennenlernen der Stadt verbinden sollen.


Hintergrund

Dieses Projekt ist Teil der smart.city-Strategie RESTART: #HANnovativ und wurde als gemeinsame Plattform für verschiedene Akteur*innen von dem  ZeitZentrum Zivilcourage, dem Stadtarchiv und der Stabsstelle Kunst im öffentlichen Raum in Kooperation mit der Hannover Marketing und Tourismus Gesellschaft umgesetzt.

Katja Banik

Die Idee, Hannover künftig sichtbarer zu machen, kleine Läden und Kultur zu unterstützen sowie interessante Menschen vorzustellen, finde ich toll. Journalistisch arbeiten, Interviews mit Hannoveranern führen sowie in einem wirklich netten Team einen richtig schicken Blog machen – ideal.